Karrierelandkarten

Ausbildungen

Schulische Ausbildung an Berufsfachschulen

Arbeitsfeld

Altenpflegerinnen und Altenpfleger arbeiten in unterschiedlichen Bereichen der Altenhilfe. Das können Altenheime, ambulante Pflegedienste, Reha-Einrichtungen etc. sein. Sie unterstützen alte Menschen bei der Körperpflege, beim An- und Auskleiden, bei der Nahrungsaufnahme, verabreichen angeordnete Medikamente und erheben Vitalwerte wie Blutdruck, Puls und Körpertemperatur. Zu ihren Aufgaben gehören aber auch die Planung und Auswertung von Pflegemaßnahmen. Sie beraten Patienten, Bewohner und deren Angehörige. Zudem gibt es viele Bereiche, in denen man sich nach der Ausbildung spezialisieren kann: Wundversorgung, Gerontopsychiatrie, Qualitätsmanagement, Hygiene oder Palliativversorgung und vieles mehr.


Voraussetzungen

persönliche Voraussetzungen

  • gesundheitliche Eignung
  • polizeiliches Führungszeugnis ohne Einträge
  • Lernbereitschaft
  • Freude am Umgang mit Menschen
  • Geduld
  • Gute Deutschkenntnisse (Level B2)

schulische Voraussetzungen

  • Hauptschulabschluss nach Klasse 10 oder
  • Hauptschulabschluss nach Klasse 9 und eine erfolgreich abgeschlossene mindestens zweijährige Berufsausbildung oder
  • Hauptschulabschluss nach Klasse 9 und eine abgeschlossene einjährige Ausbildung in der staatlich anerkannten Altenpflegehilfe oder Gesundheits- und Krankenpflegehilfe

Dauer

3 Jahre als Vollzeitausbildung, bis zu 5 Jahre als Teilzeitausbildung


Was sonst noch wichtig ist

  • Die pflegerische Arbeit mit alten Menschen ist eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe. Ob man ihr gewachsen ist, kann man gut in einem Praktikum oder in einem Bundesfreiwilligendienst herausfinden. Oftmals findet man darüber auch einen praktischen Ausbildungsplatz.
  • Neben dem praktischen Ausbildungsplatz sollte man sich auch rechtzeitig um einen Schulplatz bei einem Fachseminar für Altenpflege bewerben. Dort absolviert man den schulischen Teil der Ausbildung. Viele Ausbildungsbetriebe arbeiten mit festen Kooperationsschulen zusammen.
  • Im Ausbildungsvertrag unterschreiben alle Beteiligten: Azubi, Ausbildungsbetrieb und Schule.
  • Im Ausbildungsvertrag stehen die Regeln, an die sich Ausbildungsbetrieb und Azubi halten müssen. Die Schule prüft den Vertrag, damit alles in Ordnung ist.
  • Jeden Monat gibt es vom Ausbildungsbetrieb ein Ausbildungsgehalt. Die Höhe des Gehaltes ist im Ausbildungsvertrag festgehalten. Genauso wie die die Anzahl der Urlaubstage.
  • Die Ausbildung ist kostenlos. Das bedeutet, dass man nichts an die Schule bezahlen muss. Diese stellt einen Antrag beim Land NRW, welches die Schulkosten übernimmt. Darum muss man sich als Azubi also nicht kümmern.

Anbieter/ Ausbildungsträger

Fachseminar für Altenpflege der TÜV Rheinland Akademie GmbH
Siemesdyk 60, 47807 Krefeld
Tel.: 02151 / 87 78 0
E-Mail: ta-krefeld@de.tuv.com
Website: www.tuv.com

Kaiserswerther Diakonie
Bildungszentrum für Gesundheitsfachberufe
Standort Krefeld:
Hanna-Husmann-Haus
Arndtstraße 60, 47829 Krefeld
Tel.: 02151 / 47 87 30
E-Mail: bfg@kaiserswerther-diakonie.de
Website: www.kaiserswerther-diakonie.de

Caritasverband Kempen-Viersen e.V.
Fachseminar für Altenpflege
Kränkelsweg 25 41748 Viersen
Tel.: 0 21 62 / 10 24 24 3
E-Mail: altenpflegeseminar@caritas-viersen.de
Website: www.caritas-viersen.de

Schulische Ausbildung an Fachschulen

Arbeitsfeld

Altenpflegehelferinnen und Altenpflegehelfer arbeiten in unterschiedlichen Bereichen der Altenhilfe. Das können Altenheime, ambulante Pflegedienste, Reha-Einrichtungen etc. sein. Sie unterstützen alte Menschen bei der Körperpflege, beim An- und Auskleiden, bei der Nahrungsaufnahme. Weiterbildungen gibt es z.B. im Bereich der Ernährung oder der Behandlungspflege. Oder man setzt die Ausbildung zur Altenpflegerin und Altenpfleger oben drauf. Diese kann man auch um ein Jahr verkürzen, wenn die Noten in der Altenpflegehilfeausbildung gut sind.


Voraussetzungen

persönliche Voraussetzungen

  • gesundheitliche Eignung
  • polizeiliches Führungszeugnis ohne Einträge
  • Lernbereitschaft
  • Freude am Umgang mit Menschen
  • Geduld
  • gute Deutschkenntnisse (Level B1, besser wäre Level B2)

schulische Voraussetzungen

  • Hauptschulabschluss nach Klasse 9

Dauer

1 Jahr als Vollzeitausbildung, bis zu 2 Jahre als Teilzeitausbildung


Was sonst noch wichtig ist

  • Die pflegerische Arbeit mit alten Menschen ist eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe. Ob man ihr gewachsen ist, kann man gut in einem Praktikum oder in einem Bundesfreiwilligendienst herausfinden.
  • Die Ausbildung in der Altenpflegehilfe gilt als schulische Ausbildung obwohl man als Azubi mehr Praxis als Schule hat. Da es aber eine schulische Ausbildung ist, schließt man einen Vertrag mit der Altenpflegeschule (Fachseminar für Altenpflege).
  • In der Regel bekommt man kein Ausbildungsgehalt. Es besteht aber die Möglichkeit Unterstützung von der Arbeitsagentur oder dem Jobcenter zu bekommen.
  • Die Ausbildung besteht aus dem schulischen Teil und den praktischen Einsätzen in der ambulanten und der stationären Pflege. Viele Schulen arbeiten mit festen Kooperationspartnern zusammen. Oft kann man sich aber auch eigene Praxisstellen suchen.
  • Die Ausbildung ist meistens kostenlos. Das bedeutet, dass man nichts an die Schule bezahlen muss. Diese stellt einen Antrag beim Land NRW, welches die Schulkosten übernimmt. Darum muss man sich als Azubi also nicht kümmern.

Anbieter/ Ausbildungsträger

Fachseminar für Altenpflege der TÜV Rheinland Akademie GmbH
Siemesdyk 60, 47807 Krefeld
Tel.: 02151 / 87 78 0
E-Mail: ta-krefeld@de.tuv.com
Website: www.tuv.com

Kaiserswerther Diakonie
Bildungszentrum für Gesundheitsfachberufe
Standort Krefeld:
Hanna-Husmann-Haus
Arndtstraße 60, 47829 Krefeld
Tel.: 02151 / 47 87 30
E-Mail: bfg@kaiserswerther-diakonie.de
Website: www.kaiserswerther-diakonie.de

Kurs mit Abschlusszertifikat

Arbeitsfeld

Wenn man keine Ausbildung machen kann oder will, gibt es noch die Möglichkeit einen Kurs zu machen, mit dem man in der Pflege arbeiten kann. Die Kurse zum/r Pflegehelfer/in oder Pflegeassistenten/in enden nicht mit einer Berufsurkunde sondern mit einem Zertifikat, das die Weiterbildungseinrichtung ausstellt. Da es keine gesetzlichen Vorgaben für die Inhalte dieser Kurse gibt, heißen die Abschlüsse auch von Weiterbildungseinrichtung zu Weiterbildungseinrichtung unterschiedlich. Pflegehelfer/innen und Pflegeassistenten/innen arbeiten in unterschiedlichen Bereichen der Altenhilfe. Das können Altenheime, ambulante Pflegedienste, Reha-Einrichtungen etc. sein. Sie unterstützen alte Menschen bei der Körperpflege, beim An- und Auskleiden, bei der Nahrungsaufnahme. Die Kurse zum/r Pflegehelfer/in und Pflegeassistenten/in können nicht auf die Altenpflegehilfe oder Altenpflegeausbildung angerechnet werden. Weiterbildungen gibt es z.B. im Bereich der Ernährung oder der Behandlungspflege.


Voraussetzungen

persönliche Voraussetzungen

  • gesundheitliche Eignung
  • polizeiliches Führungszeugnis ohne Einträge
  • Lernbereitschaft
  • Freude am Umgang mit Menschen
  • Geduld
  • gute Deutschkenntnisse

schulische Voraussetzungen

  • keine

Dauer

3 – 6 Monate


Was sonst noch wichtig ist

  • Die pflegerische Arbeit mit alten Menschen ist eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe. Ob man ihr gewachsen ist, kann man gut in einem Praktikum oder in einem Bundesfreiwilligendienst herausfinden.
  • Ein Kurs zum Pflegehelfer oder Pflegeassistenten ist keine Ausbildung. Das bedeutet, dass man einen Vertrag mit einer Weiterbildungseinrichtung schließt und für den Unterricht bezahlen muss. Es besteht aber die Möglichkeit, finanzielle Unterstützung von der Arbeitsagentur oder vom Jobcenter zu bekommen.
  • Die Kurse bestehen meist aus einem schulischen Teil und einem praktischen Einsatz in der ambulanten Pflege oder der stationären Pflege. Oft kann man sich eigene Praxisstellen suchen.

Anbieter/ Ausbildungsträger

TÜV Rheinland Akademie GmbH
Siemesdyk 60, 47807 Krefeld
Tel.: 02151 / 87 78 0
E-Mail: ta-krefeld@de.tuv.com
Website: www.tuv.com

Bundesweit einheitlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen für Krankenpflege

Arbeitsfeld

Betreuen und versorgen von kranken und pflegebedürftigen Menschen, führen ärztlich veranlasste Maßnahmen durch, assistieren bei Untersuchungen und Behandlungen und dokumentieren Patientendaten. Branchen: Krankenhäusern, Facharztpraxen oder Gesundheitszentren, Altenwohn- und -pflegeheime, Einrichtungen der Kurzzeitpflege, Ambulante Pflegedienste, Wohnheime für Menschen mit Behinderung.


Voraussetzungen

In der Regel ein mittlerer Bildungsabschluss (FOR) oder ein Hauptschulabschluss in Verbindung mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung, z.B. in der Gesundheits- und Kranken- oder Altenpflegehilfe.


Dauer

3 Jahre Ausbildung mit Unterricht an einer Kinderkrankenpflegeschule sowie einer praktischen Ausbildung in Krankenhäusern, Altenheim oder Pflegediensten.


Was sonst noch wichtig ist

  • Erweitertes Führungszeugnis nach §30 a BZRG
  • ärztliches Attest über die gesundheitliche Eignung
  • ggf. Vorpraktikum

Anbieter/ Ausbildungsträger

Krankenpflegeschule am Krankenhaus Maria-Hilf
Dießemer Bruch 77a, 47805 Krefeld
Tel.: 02151 / 33 42 13 1
E-Mail: a.kreye@alexianer.de
Website: www.alexianer-krefeld.de

Helios Bildungszentrum Krefeld

Allgemeines Krankenhaus Viersen
Krankenpflegeschule
Hoserkirchweg 63, 41747 Viersen
Tel.: 02162 / 10 40
E-Mail: thelen@akh-viersen.de
Website: www.akh-viersen.de

Landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen

Arbeitsfeld

Unterstützen Pflegefachkräfte wie Gesundheits- und Krankenpfleger/innen oder Altenpfleger/innen bei der Versorgung und Pflege von Patienten. Sie wirken bei Therapiemaßnahmen mit und sorgen für Sauberkeit und Hygiene auf der Station. Branchen: Krankenhäusern, Facharztpraxen oder Gesundheitszentren, Altenwohn- und -pflegeheime, Einrichtungen der Kurzzeitpflege, Ambulante Pflegedienste, Wohnheime für Menschen mit Behinderung.


Voraussetzungen

Hauptschulabschluss oder eine abgeschlossene Berufsausbildung


Dauer

Schulische Ausbildung in Vollzeit 1-2 Jahre, in Teilzeit 2-4 Jahre, mit praktischen Phasen.


Was sonst noch wichtig ist

  • Erweitertes Führungszeugnis nach §30 a BZRG
  • gesundheitliche und persönliche Eignung
  • Je nach Bildungsanbieter werden ggf. weitere oder abweichende Zugangsvoraussetzungen gefordert.

Anbieter/ Ausbildungsträger

kbs – Die Akademie für Gesundheitsberufe am St. Kamillus
Kamillianerstraße 42, 41069 Mönchengladbach
Tel.: 02161 / 89 22 50 1
E-Mail: info@kbs-mg.de
Website: www.kbs-mg.de

Duale Ausbildung als Studium und im Fachseminar

Arbeitsfeld

Ergänzend zur Fachschulausbildung in der Alten-, Gesundheits- und Krankenpflege werden die Studierenden darauf vorbereitet, anwendungsbezogene Inhalte und Methoden aus den Bereichen Evidenzbasierter Pflege, Pflege- und Gesundheitswissenschaften anzuwenden und weiterzuentwickeln. Dazu wird berufsfeldrelevantes Spezialwissen vermittelt und Wert auf weitergehende steuernde, beratende und heilkundliche Kompetenzen gelegt. Branchen: Krankenhäusern, Altenwohn- und -pflegeheime sowie ambulanten Altenpflegedienste.


Voraussetzungen

  • Allgemeine Hochschul- oder Fachhochschulreife oder eine als gleichwertig anerkannte Vorbildung
  • Nachweis, dass sich der Studienbewerber bei einer kooperierenden Fachschule in der Ausbildung zu einem Pflegeberuf befindet und diese Ausbildung nach Maßgabe der im Kooperationsvertrag festgelegten Standards absolviert

Dauer

Das 8-semstrige Studium kann nur zum Sommersemester aufgenommen werden. Die Ausbildung beginnt im Spätsommer des Vorjahres. Inkl. Ausbildung im Fachseminar umfasst das Studium 9 Semester.


Was sonst noch wichtig ist

Vertragliches Arbeitsverhältnis mit dem Unternehmen


Anbieter/ Ausbildungsträger

Hochschule Niederrhein
Reinarzstraße 49, 47805 Krefeld
Allgemeine Studienberatung: Kirsten Möller
Tel.: 02151 / 82 22 72 2
E-Mail: info@hs-niederrhein.de
Website: www.hs-niederrhein.de

Landesrechtlich geregelte schulische Aus- bzw. Weiterbildung an Fachschulen

Arbeitsfeld

Pädagogische, lebenspraktische und pflegerische Unterstützung und Betreuung von Menschen mit Behinderung. Sie begleiten die zu Betreuenden stationär und ambulant bei der Bewältigung ihres Alltags. Branchen: Tagesstätten, Wohn- und Pflegeheimen für Menschen mit Behinderung, Vorsorge- und Rehabilitationskliniken, ambulante soziale Diensten, Kindergärten sowie Förderschulen.


Voraussetzungen

Mittlerer Schulabschluss (Fachoberschulreife) und eine abgeschlossene einschlägige Berufsausbildung von mindestens zweijähriger Dauer oder eine gleichwertige Qualifikation


Dauer

Zwei Jahre schulische Ausbildung mit 16 Wochen Praktika in Einrichtungen der Behindertenhilfe sowie ein Jahr Berufspraktikum. Auch in Teilzeit möglich (4–5 Jahre).


Was sonst noch wichtig ist

  • Erweitertes Führungszeugnis nach §30 a BZRG
  • Je nach Bildungsanbieter werden ggf. weitere oder abweichende Zugangsvoraussetzungen gefordert.

Anbieter/ Ausbildungsträger

Berufskolleg Vera Beckers
Girmesgath 131, 47803 Krefeld
Tel.: 02151 / 62 33 80
E-Mail: info@bkvb.de
Website: www.bkvb.de

Landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen

Arbeitsfeld

Pflegen, erziehen und fördern von Menschen mit Behinderung. Branchen: Tagesstätten, Wohn- und Pflegeheimen für Menschen mit Behinderung, Vorsorge- und Rehabilitationskliniken, ambulante soziale Diensten sowie Kindergärten.


Voraussetzungen

Hauptschulabschluss


Dauer

2 Jahre berufliche Ausbildung in Vollzeitform, in Teilzeit 3 Jahre. Die Ausbildung beinhaltet außerschulische Praktika im Umfang von 16 Wochen.


Was sonst noch wichtig ist

  • Erweitertes Führungszeugnis nach §30 a BZRG
  • Ärztliches Attest über die gesundheitliche Eignung
  • Je nach Bildungsanbieter werden ggf. weitere oder abweichende Zugangsvoraussetzungen gefordert.

Anbieter/ Ausbildungsträger

Berufskolleg Vera Beckers
Girmesgath 131, 47803 Krefeld
Tel.: 02151 / 62 33 80
E-Mail: info@bkvb.de
Website: www.bkvb.de

Fachhochschulstudium

Arbeitsfeld

Das Studium qualifiziert dazu, Menschen jeden Alters, die von Behinderungen und Benachteiligungen betroffen oder bedroht sind, bei der Inklusion unterstützen zu können. Die Hauptziele sind, diese Menschen zu verstehen, zu fördern, zu bilden und dazugehörige Maßnahmen wissenschaftlich auszuwerten. Das Studium vermittelt die Grundlagendisziplinen Soziologie, Biologie, Kommunikationswissenschaften und Psychologie. Einsatzbereiche sind Frühförderung, Elementarerziehung (z. B. in Kindertagesstätten), Erziehungshilfe sowie Kinder- und Jugendhilfe, Schul- und Erziehungsberatung sowie bei der Durchführung schulbegleitender Maßnahmen, Institutionen des Gesundheitswesens, Begleitung von Erwachsenen in ihrer Arbeits- und Berufswelt, im Bereich des Wohnens und der Freizeit zur Ermöglichung von Teilhabe. Absolvent*innen können sich mit einer heilpädagogischen Praxis auch selbstständig machen oder nach einem Anerkennungsverfahren, einem zusätzlichen Fachstudium (z. B. Deutsch) und einem einschlägigen Masterstudium in den Schuldienst eintreten (Förderschule).


Voraussetzungen

Voraussetzung sind die allgemeine, fachgebundene oder Fachhochschulreife (ggf. die einschlägigen Äquivalenzregelungen) und ein dreimonatiges Vorpraktikum in einem für den Studiengang relevanten Handlungsfeld


Dauer

Das Vollzeitstudium umfasst eine Regelstudienzeit von sechs Semestern.


Was sonst noch wichtig ist

Studienbeginn ist das jeweilige Winter- und Sommersemester eines Jahres.


Anbieter/ Ausbildungsträger

Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe
Immanuel-Kant-Str. 18–20, 44803 Bochum
Tel.: 0234 / 36 90 10
E-Mail: studierendenservice@evh-bochum.de
Website: www.evh-bochum.de

Landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen

Arbeitsfeld

Arbeiten in der Familien-, Heilerziehungs- und Kinderpflege, wo sie hilfsbedürftige Personen betreuen, unterstützen und fördern. Branchen: Wohn- und Pflegeheimen für betreuungsbedürftige Menschen, Einrichtungen zur Betreuung und Pflege von Menschen mit Behinderung, ambulante soziale Diensten, Kindergärten sowie Privathaushalte mit betreuungsbedürftige Personen.


Voraussetzungen

Hauptschulabschluss


Dauer

2 Jahre berufliche Bildung in Vollzeitform mit 3 Blockpraktika von insgesamt 16 Wochen


Was sonst noch wichtig ist

  • Erweitertes Führungszeugnis nach §30 a BZRG
  • Je nach Bildungsanbieter werden ggf. weitere oder abweichende Zugangsvoraussetzungen gefordert.

Anbieter/ Ausbildungsträger

Berufskolleg Vera Beckers
Girmesgath 131, 47803 Krefeld
Tel.: 02151 / 62 33 80
E-Mail: info@bkvb.de
Website: www.bkvb.de

Weiterbildungen

Berufsbegleitende Weiterbildung

Arbeitsfeld

Pflegedienstleitungen arbeiten im mittleren Management von Altenheimen, Krankenhäusern, ambulanten Pflegediensten und Reha-Einrichtungen. Sie entwickeln Pflegekonzepte und achten darauf, dass die Qualitätsstandards eingehalten werden. Pflegedienstleitungen führen und leiten die pflegerischen Mitarbeitenden einer Einrichtung und koordinieren Dienstpläne. Sie arbeiten eng mit der Einrichtungsleitung zusammen und sind für den pflegerischen Bereich der Einrichtung organisatorisch verantwortlich.


Voraussetzungen

persönliche Voraussetzungen

  • Freude an Planung und Organisation
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Freude an der Führung und Leitung von Menschen
  • Durchsetzungsvermögen und Empathie

sonstige Voraussetzungen

  • Abschluss in einem dreijährigen Ausbildungsberuf in der Gesundheits- und Krankenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege oder Altenpflege
  • 2 Jahre Berufserfahrung

Dauer

Häufig 1,5 – 2 Jahre berufsbegleitend, es gibt auch Kompaktkurse


Was sonst noch wichtig ist

  • Die Weiterbildung zur Pflegedienstleitung sollte die Vorgaben nach § 71 Abs. 3 SGB XI als verantwortliche Pflegefachkraft erfüllen.
  • Bei einer Weiterbildung zur Pflegedienstleitung handelt es sich um eine Aufstiegsweiterbildung. Das bedeutet, dass man einen Vertrag mit einer Weiterbildungseinrichtung schließt und für den Unterricht bezahlen muss. Es besteht aber oft die Möglichkeit, Aufstiegs-BAföG zu beantragen oder Unterstützung von der Arbeitsagentur zu bekommen. Häufig übernimmt auch der Arbeitgeber die Weiterbildungskosten.
  • Die Weiterbildungen sind meist berufsbegleitend aufgebaut. Das bedeutet, dass man ein bis 2 mal pro Woche Präsenzveranstaltungen besucht. Fernlehrgänge sind ebenfalls möglich.

Anbieter/ Ausbildungsträger

TÜV Rheinland Akademie GmbH
Siemesdyk 60, 47807 Krefeld
Tel.: 02151 / 87 78 0
E-Mail: ta-krefeld@de.tuv.com
Website: www.tuv.com

Fortbildungen

Kurs (nach § 53c, SGBXI)

Arbeitsfeld

Betreuungskräfte arbeiten nicht in der Pflege. Sie gestalten den Alltag von alten und pflegebedürftigen Menschen. Betreuungskräfte arbeiten in unterschiedlichen Bereichen der Altenhilfe. Das können Altenheime, ambulante Pflegedienste, Reha-Einrichtungen etc. sein. Sie singen oder spielen mit den alten Menschen, gehen mit ihnen spazieren oder unterhalten sich. Auch Gedächtnisarbeit und kreative Angebote gehören zum Aufgabengebiet von Betreuungskräften. Da es sich bei den Kursen zur Betreuungskraft um keine Ausbildungen handelt, heißen die Abschlüsse auch von Weiterbildungseinrichtung zu Weiterbildungseinrichtung unterschiedlich. Wichtig ist, dass der Kurs die gesetzlichen Vorgaben (nach § 53c, SGBXI) erfüllt.


Voraussetzungen

persönliche Voraussetzungen

  • polizeiliches Führungszeugnis ohne Einträge
  • Lernbereitschaft
  • Freude am Umgang mit Menschen
  • Geduld
  • gute Deutschkenntnisse

sonstige Voraussetzungen

  • ein Praktikum in einem Altenheim

Dauer

3 – 4 Monate


Was sonst noch wichtig ist

  • Die Arbeit mit alten Menschen ist eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe. Ob man ihr gewachsen ist kann man gut in einem Praktikum oder herausfinden. Dieses ist vorgeschrieben und umfasst 40 Stunden.
  • Ein Kurs zur Betreuungskraft ist keine Ausbildung. Das bedeutet, dass man einen Vertrag mit einer Weiterbildungseinrichtung schließt und für den Unterricht bezahlen muss. Es besteht aber die Möglichkeit, Unterstützung von der Arbeitsagentur oder dem Jobcenter zu bekommen.
  • Die Kurse bestehen meist aus einem schulischen Teil und einem praktischen Einsatz in der der stationären Pflege. Oft kann man sich eigene Praxisstellen suchen.

Anbieter/ Ausbildungsträger

TÜV Rheinland Akademie GmbH
Siemesdyk 60, 47807 Krefeld
Tel.: 02151 / 87 78 0
E-Mail: ta-krefeld@de.tuv.com
Website: www.tuv.com

Aufbaufortbildung für die Behandlungspflege

Arbeitsfeld

Wenn man staatlich anerkannter Altenpflegehelfer ist oder 2 Jahre Berufserfahrung als Pflegehelfer hat, kann man die Weiterbildung in der Behandlungspflege absolvieren. Mit dieser Weiterbildung darf man einige Tätigkeiten übernehmen, die von einem Arzt angeordnet werden und eigentlich dreijährig ausgebildeten Pflegekräften vorbehalten sind. Dazu gehören z.B. die Blutdruckmessung, das Verabreichen von Spritzen oder das Anziehen von Kompressionsstrümpfen. Die Kurse in der Behandlungspflege enden nicht mit einer Berufsurkunde sondern mit einem Zertifikat, das die Weiterbildungseinrichtung ausstellt. Personen mit dieser Weiterbildung arbeiten meist in der ambulante Pflege. Die Kurse können nicht auf die Altenpflegehilfe oder Altenpflegeausbildung angerechnet werden.


Voraussetzungen

persönliche Voraussetzungen

  • gesundheitliche Eignung
  • polizeiliches Führungszeugnis ohne Einträge
  • Lernbereitschaft
  • Freude am Umgang mit Menschen
  • Geduld
  • gute Deutschkenntnisse

schulische Voraussetzungen

  • keine

Dauer

4 – 6 Monate berufsbegleitend


Was sonst noch wichtig ist

  • Die pflegerische Arbeit mit alten Menschen ist eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe, die noch komplexer wird, wenn man behandlungspflegerische Aufgaben übernimmt.
  • Eine Weiterbildung in der Behandlungspflege ist keine Ausbildung. Das bedeutet, dass man einen Vertrag mit der Weiterbildungseinrichtung schließt und für den Unterricht bezahlen muss. Es besteht aber die Möglichkeit, Unterstützung von der Arbeitsagentur zu bekommen. Oftmals übernimmt auch der Arbeitgeber die Kosten.
  • Die Kurse bestehen meist aus einem schulischen Teil und einem Praktikum in der ambulanten Pflege. Oft kann man sich eigene Praxisstellen suchen oder absolviert den Praxisanteil beim eigenen Arbeitgeber.

Anbieter/ Ausbildungsträger

TÜV Rheinland Akademie GmbH
Siemesdyk 60, 47807 Krefeld
Tel.: 02151 / 87 78 0
E-Mail: ta-krefeld@de.tuv.com
Website: www.tuv.com

Berufsbegleitende Fortbildung

Arbeitsfeld

Pflegefachkräfte mit einer zusätzlichen Weiterbildung in der Palliativversorgung beraten und begleiten Menschen mit einer unheilbaren Erkrankung und einer begrenzten Lebenserwartung. Sie unterstützen bei der Bewältigung von Schmerzen oder anderen Krankheitsbeschwerden. Ziel ist die Verbesserung der Lebensqualität. Dabei arbeiten sie oft eng mit Ärzten zusammen. Das kann in Altenheimen, Krankenhäusern, ambulanten Pflegediensten, Hospiz-Einrichtungen etc. sein.


Voraussetzungen

persönliche Voraussetzungen

  • Verantwortungsbewusstsein
  • Teamfähigkeit
  • Sorgfalt
  • Empathie

sonstige Voraussetzungen

  • Abschluss in einem dreijährigen Ausbildungsberuf in der Gesundheits- und Krankenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege oder Altenpflege

Dauer

ab 6 Monaten berufsbegleitend


Was sonst noch wichtig ist

  • Bei einer Qualifizierung in der Palliativversorgung handelt es sich um eine berufliche Weiterbildung. Das bedeutet, dass man einen Vertrag mit einer Weiterbildungseinrichtung schließt und für den Unterricht bezahlen muss. Es besteht aber oft die Möglichkeit, Fördergelder zu beantragen oder Unterstützung von der Arbeitsagentur zu bekommen. Häufig übernimmt auch der Arbeitgeber die Weiterbildungskosten.
  • Die Weiterbildungen sind meist berufsbegleitend aufgebaut. Das bedeutet, dass man ein bis zweimal pro Woche Präsenzveranstaltungen besucht.
  • Die Weiterbildungen sollten den Anforderungen nach SGB V erfüllen.

Anbieter/ Ausbildungsträger

TÜV Rheinland Akademie GmbH
Siemesdyk 60, 47807 Krefeld
Tel.: 02151 / 87 78 0
E-Mail: ta-krefeld@de.tuv.com
Website: www.tuv.com

Berufsbegleitende Fortbildung

Arbeitsfeld

Pflegefachkräfte mit einer zusätzlichen Weiterbildung in der Wundversorgung arbeiten eng mit Ärzten bei der Behandlung chronischer Wunden zusammen. Das kann in Altenheimen, Krankenhäusern, ambulanten Pflegediensten, Reha-Einrichtungen etc. sein. Sie führen die vom Arzt angeordnete Wundversorgung durch, dokumentieren diese und besprechen den weiteren Therapieverlauf mit dem Arzt. Oftmals gibt es aufbauende Kurse und jährliche Auffrischungsseminare.


Voraussetzungen

persönliche Voraussetzungen

  • Verantwortungsbewusstsein
  • Freude am Umgang mit Wunden
  • Sorgfalt
  • Empathie

sonstige Voraussetzungen

  • Abschluss in einem dreijährigen Ausbildungsberuf in der Gesundheits- und Krankenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege oder Altenpflege

Dauer

ab 2 Monaten berufsbegleitend / es gibt modularisierte Weiterbildungen, bei denen ein Modul auf dem nächsten aufbaut


Was sonst noch wichtig ist

  • Bei einer Qualifizierung in der Wundversorgung handelt es sich um eine berufliche Weiterbildung. Das bedeutet, dass man einen Vertrag mit einer Weiterbildungseinrichtung schließt und für den Unterricht bezahlen muss. Es besteht aber oft die Möglichkeit, Fördergelder zu beantragen oder Unterstützung von der Arbeitsagentur zu bekommen. Häufig übernimmt auch der Arbeitgeber die Weiterbildungskosten.
  • Die Weiterbildungen sind meist berufsbegleitend aufgebaut. Das bedeutet, dass man ein- bis zweimal pro Woche Präsenzveranstaltungen besucht. Es gibt aber auch Lehrgänge als Kompaktweiterbildungen.
  • Neben vielen Angeboten von Medizinprodukteherstellern gibt es auch unabhängig zertifizierte Wundseminare.

Anbieter/ Ausbildungsträger

TÜV Rheinland Akademie GmbH
Siemesdyk 60, 47807 Krefeld
Tel.: 02151 / 87 78 0
E-Mail: ta-krefeld@de.tuv.com
Website: www.tuv.com

Der Rückkehrer

Wer im Beruf auf Wanderschaft geht, sammelt Arbeits- und Lebenserfahrung. Das gilt auch für die Pflege. Das erzählt uns hier Elmar Pullem von der Evangelischen Altenhilfe Krefeld gGmbH.   Lesen Sie weiter